war nötig.

gedacht und gesagt.

Der Schnee kommt spät.

Titelblatt des Gedichts „Der Schnee kommt spät.“ in schwarzer Serifenschrift auf hellem, leicht strukturiertem Hintergrund. Unten rechts befindet sich klein das war nötig.-Logo.
Teil 1 von „Der Schnee kommt spät.“ mit Text über Nacht, Krähe, Fuchs, Tanne und Eule sowie kleinen Waldillustrationen.
Teil 2 von „Der Schnee kommt spät.“ mit Gedichttext und drei schief brennenden Kerzen.
Teil 3 von „Der Schnee kommt spät.“ mit zwei sitzenden Strichfiguren, kleinen Gläsern und Gedichttext.
Teil 4 von „Der Schnee kommt spät.“ mit den Zeilen über ein Fest ohne Spruch und die Ruhe, die das Licht trägt.
Teil 5 von „Der Schnee kommt spät.“ mit einem kleinen Reh im Winterwald und sichtbarem Atemhauch.
Teil 6 von „Der Schnee kommt spät.“ mit Schneeflocken, Fußspuren und einer kleinen gehenden Figur am rechten Rand. Oben rechts befindet sich klein das war nötig.-Logo.

Noch einmal ohne Bild.

Der Schnee kommt spät.

Die Nacht,
erscheint
in weichem Schuh.
Den letzten Lärm
legt sie zur Ruh.

Die Krähe ruft,
der Fuchs geht rum,
der Wald ist wach
und schaut sich um.

Die Tanne trägt ihr grünes Kleid,
die Eule nickt nur stumm.

Bereit.


Die Kerzen flackern kurz.
Hab acht.

Als hätten sie
mit uns gewacht.

Krumm brennen sie.
Und manchmal schief.
Das Licht fällt warm.
Die Schatten tief.


Die Gläser klirren,
kurz,
ganz fein,
das Echo darf
im Wald noch sein.

Und plötzlich
steht der Abend still –
genau so,
wie er’s haben will.


Das Fest beginnt,
wenn keiner spricht.

Die Ruhe trägt das ganze Licht.


Ein Reh
steht scheu im Winterwald,
sein Atem kurz,
die Luft so kalt.

Wir nicken nur,
das Reh geht fort.
Zurück bleibt Stille –
und ein Ort.


Der Schnee kommt spät,
er kommt allein,
er möchte leise bei uns sein.

Er deckt die Wege,
verhüllt die Zeit,
vergisst die Eile,
macht sich breit.

Wir gehen weiter –
Schritt für Schritt.

Der Schnee kommt mit.

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